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  • Patricia Fehlmann

LinkedIn Stories

Aktualisiert: Nov 6


Seit kurzem ermöglicht das weltweitgrösste Karriere-Netzwerk seinen Nutzern eine neue Funktion – die LinkedIn-Stories. Damit greift die Karriere-Plattform die beliebte Story-Funktion der Social Media Plattform Instagram auf und bietet seinen Nutzern eine weitere Kommunikationsmöglichkeit.


Was sind LinkedIn-Stories?

Die Nutzer des LinkedIn-Netzwerkes können mit dieser Funktion kurze Videos aufnehmen und diese im Anschluss mit ihrer Community teilen. Es wird empfohlen, dass diese kurzen Videos mit dem Smartphone im Hochformat aufgenommen werden. Des Weiteren dürfen die kurzen Clips nur eine maximale Länge von 20 Sekunden aufweisen. Jedoch dürfen nicht nur Videos in den Stories geteilt werden, sondern zudem Fotos. Die Story-Funktion ermöglicht es zudem, dass die Nutzer mehrere Videos oder Fotos aneinanderreihen können. Sobald die Story dann mit der Community geteilt wurde, ist sie für 24 Stunden abrufbar. Die Story Funktion ist zum jetzigen Stand ausschliesslich über die Smartphone-App verfügbar.




Welchen Nutzen haben die Anwender durch die Story-Funktion?

Laut einem Factsheet des Karriere-Netzwerkes soll die neue Funktion den Austausch zwischen dem Nutzer und dessen Followern besonders effektiv anregen. Des Weiteren heißt es, dass die neue Funktion dem Anwender auf moderne Art ermöglicht, seine Kontakte zu pflegen und wichtige Inhalte mit diesen zu teilen.




Welche Funktionen bietet die neue Story-Funktion?

Der Nutzer der LinkedIn-Story-Funktion kann sowohl Fotos als auch Videos mit seiner Community teilen. Des Weiteren können sowohl Textpassagen als auch kleinere Motive sowie Symbole zu den Videos und Fotos hinzugefügt werden. Die Auswahl an den verschiedenen Symbolen ist sehr groß, sodass sowohl Kalender, Kaffeebecher als auch Zahlen und Pfeile und vieles mehr verwendet werden kann. Bei Textpassagen steht dem Anwender eine Schriftart zur Verfügung. Diese kann pur oder mit einem Rahmen genutzt werden. Des Weiteren stehen dem Nutzer bei der Erstellung einer Textpassage verschiedene Farben sowie Schriftgrößen zur Verfügung. Die Textpassagen können rechts- oder linksbündig sowie zentriert dargestellt werden. Die neue LinkedIn-Story wird der Community automatisch angezeigt, sobald sie online gestellt wurde. Jedem Mitglied aus den persönlichen Kontakten wird die Story mit einem blauen Kreis oben auf der Startseite angezeigt – ähnlich wie bei Instagram und Facebook. Jeder, dem diese Story angezeigt wird, hat zudem die Möglichkeit auf diese zu antworten und dem Ersteller somit ein Feedback zu geben.



Schritt-für-Schritt Anleitung

So wird eine LinkedIn-Story erstellt

  • Sobald die App geöffnet wird, wird der Startbildschirm angezeigt. Dieser enthält oben links das eigene Profilfoto. Neben dem eigentlichen Profilfoto wird nun ein Plus-Symbol angezeigt. Sobald man dieses Symbol anklickt, öffnet sich die Kamera für die LinkedIn-Story.

  • So wie auch bei der normalen Smartphone-Kamera befindet sich der Aufnahme-Button unten mittig. Nun kann der Nutzer entweder mit einem kurzen Antippen ein Foto aufnahmen. Wird der Aufnahme-Button dauerhaft gedrückt, wird ein Video aufgenommen. Die Aufnahme des Fotos sowie des Videos wird beendet, sobald der Aufnahme-Button nicht mehr gedrückt wird. Des Weiteren zeigt die Kamera am unteren linken Bildschirmrand einen weiteren Button an, mit diesem können Fotos sowie Videos aus der Galerie hinzugefügt werden. Für ein Video darf die Gesamtlaufzeit maximal 20 Sekunden aufweisen.

  • Sobald ein Foto oder ein Video aufgenommen beziehungsweise hinzugefügt wurde, kann dieses mit Textpassagen oder animierten Symbolen versehen werden. Dies hat der Vorteil, dass die Botschaft des Posts hervorgehoben wird oder man sie bei Bedarf ergänzen kann. Aufgrund der großen Auswahl an Symbolen wird, ist für jeden Berufsbereich das passende Symbol vorhanden.

  • Sobald die Erstellung der Story abgeschlossen ist, kann sie veröffentlicht werden. Hierfür tippt man einfach auf den Button „Story teilen“, welcher sich im unteren rechten Bildschirmrand befindet.

  • Sofern die LinkedIn-Story um zusätzliche Fotos oder Videos erweitert werden soll, betätigt man lediglich das Plus-Symbol, welches sich neben dem Profilbild auf der Startseite befindet. Eine andere Möglichkeit wäre, man öffnet die Story und tippt auf den Button, welcher sich unten rechts befindet.

  • Sobald die Story veröffentlich wurde, ist sie für 24 Stunden für die eigene Community sichtbar. Während diesen 24 Stunden kann der Ersteller Nachrichten direkt über die Story empfangen. Der Nutzer hat jedoch auch die Möglichkeit, die Story in einer privaten Nachricht direkt mit einem bestimmten Kontakt zu teilen. Hierbei wird die Story einer herkömmlichen LinkedIn-Nachricht hinzugefügt.

Jeder, der eine Story veröffentlicht, kann über das Icon „Einblicke“ herausfinden, wer sich die Story angesehen hat.



Content-Empfehlung

Die LinkedIn-Story Funktion ist dafür vorgesehen, dass Nutzer Inhalte, welche in einem relevanten, beruflichen Kontext stehen, mit der Community teilen. Auf diese Art und Weise können professionelle Beiträge geteilt werden und gleichzeitig werden die eigenen Kontakte sowie Follower stets auf dem Laufenden gehalten. Die Story sollte zudem kreativ und ausgefallen sein, damit sie sich schnell verbreitet und bei den anderen Nutzern gut ankommt.

Diese Story Content-Fehler vermeiden

In der Story des Karriere-Netzwerkes haben Inhalte nichts verloren, die weder etwas mit dem beruflichen Alltag noch mit dem beruflichen Kontext zu tun haben. Es wird empfohlen, die folgenden Content-Fehler zu vermeiden.

  • Grundsätzlich sollten sich keine (beziehungsweise nur wenige) private Ereignisse und emotionale Botschaften in der Story wiederfinden.

  • Inhalte, die der persönlichen beruflichen Karriere schaden könnten, sollten ebenfalls nicht geteilt werden.

  • Dauerhafte Selbstvermarktung sowie Eigenwerbung gehören nicht in die Story.


Swipe-up-Funktion

Im Gegensatz zu der Social Media Plattform Instagram gibt es bei LinkedIn keine Swipe-Up-Funktion. Eine Swipe-up-Funktion ermöglicht es dem Nutzer einen Link in seine Story zu integrieren. Die Community kann dann per Hochwischen auf dem Display (Swipe-up) den Link anklicken und beispielsweise auf eine andere Website eines Unternehmens gelangen. Die Swipe-up-Funktion soll in der LinkedIn-App jedoch nachträglich integriert werden und vermutlich Ende des Jahres 2020 verfügbar sein.



Lohnt sich der aufwand?

Mit der Erstellung einer LinkedIn-Story kann jeder Nutzer eine zusätzliche Reichweite erlangen, insbesondere wenn diese neue Funktion frühzeitig verwendet wird. Das Karriere-Netzwerk erhofft sich dadurch, dass viele Nutzer aufmerksam werden und die Funktion ebenfalls nutzen.


Kontaktiere mich gerne, wenn ich dir bei deinen LinkedIn-Aktivitäten behilflich sein kann!

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